Volpi / Füchse

Volpi / Füchse

Durante una passeggiata serale con Nina lo scorso giugno ho avuto per la prima volta l’occasione di vedere due volpi nella tipica postura di confronto rituale per difendere il territorio o stabilire la gerarchia. Inizialmente pensavo che erano i soliti volpini che vedevo spesso in zona e che facevano le loro lotte giocose, ma poi mi ero accorta che si trattava di due adulti e che tenevano le orecchie abbassate e appiattite contro il cranio per proteggerle da eventuali morsi o graffi durante lo scontro, mentre i giovani durante le lotte giocose le tenevano in alto. Stavano per diversi minuti in piedi sulle zampe posteriori nella postura chiamata “Foxtrott” e si spingevano a vicenda con le zampe anteriori sulle spalle o sul petto mantenendo le bocche spalancate vicine, ma senza mordersi. Poi si erano abbassate nella postura a sfinge, sdraiate l’una di fronte all’altra a bocca aperta, mostrando i denti sempre tenendo le orecchie all’indietro. Tutto accompagnato da versi chiamati “gekkering”. Sembra che per evitare spargimento di sangue le volpi abbiano sviluppato una serie di rituali per sostituire il combattimento fisico distruttivo, il quale viene evitato per ragioni evolutive, poiché le ferite ridurrebbero le possibilità di sopravvivenza di entrambi gli esemplari.

Bei einem Abendspaziergang mit Nina im vergangenen Juni hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, zwei Füchse in der typischen rituellen Konfrontationshaltung zu beobachten, mit der sie ihr Revier verteidigen oder die Rangordnung festlegen. Zunächst dachte ich, es seien die üblichen jungen Füchse, die ich oft in der Gegend sah und die ihre spielerischen Kämpfe austrugen, doch dann bemerkte ich, dass es sich um zwei erwachsene Tiere handelte, die ihre Ohren nach unten und flach am Schädel anlegten, um sie während des Kampfes vor möglichen Bissen oder Kratzern zu schützen, während die Jungtiere sie bei ihren spielerischen Kämpfen hochhielten. Sie standen mehrere Minuten lang auf den Hinterbeinen in der sogenannten „Foxtrott“-Haltung und stießen sich gegenseitig mit den Vorderpfoten auf die Schultern oder die Brust, wobei sie ihre weit geöffneten Mäuler nahe beieinander hielten, ohne sich jedoch zu beissen. Dann senkten sie sich in die Sphinx-Haltung, lagen einander gegenüber mit offenem Maul, zeigten die Zähne und hielten dabei die Ohren nach hinten gelegt. All dies wurde von Lauten begleitet, die als „Gekkering“ bezeichnet werden. Es scheint, als hätten die Füchse, um Blutvergiessen zu vermeiden, eine Reihe von Ritualen entwickelt, die den zerstörerischen physischen Kampf ersetzen. Dieser wird aus evolutionären Gründen vermieden, da Verletzungen die Überlebenschancen beider Tiere verringern würden.

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